Heilpraktikerin

Eleonore Kannegiesser

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Hypnose in der Naturheilkunde

Das Wort Hypnose hat griechische Wurzeln. Hypnos ist der Gott des Schlafes. Als man begann, den Zustand des Menschen während der Hypnose näher zu untersuchen, ging man zunächst davon aus, dass es sich um etwas, dem Schlaf Ähnliches, handelt.

Messtechniken, welche die Hirntätigkeit während der Hypnose messen, zeigen, dass man sich während der Hypnose in einer körperlichen und geistigen Entspannung befindet, die mehr oder weniger tief sein kann. Das Wachbewußtsein wird in diesem Zustand weitestgehend ausgeschaltet und die gesamte Konzentration geht nach innen.

Für mich als Heilpraktikerin ist therapeutisches Ziel der Hypnose nicht die Tiefenentspannung allein, sondern die Bearbeitung von seelischen Blockaden und psychischen Problemen des Patienten, die sich einer Lösung im Wachbewußtsein (kognitive Ebene) bisher entzogen haben.

Wir alle kennen das Problem! Wir haben zum x-ten mal eine Situation, die wir verändern wollen diskutiert, wir wissen genau, was wir tun müssen, um den Zustand zu verbessern - und wir tun nichts oder das Gegenteil dessen, was wir als richtig erkannt haben! Und das Tierchen, das daran schuld ist, heißt "Innerer Schweinehund". Und der ist gar nicht so leicht dingfest zu machen. Grund dafür sind die "zwei Seelen", die wir, poetisch ausgedrückt , in unserer Brust haben. 

Therapeutisch ausgedrückt ist die harmonische Verbindung von Verstand und Gefühl noch nicht geglückt!

Jeder, der Süßes mag und abnehmen will, kennt die Situation - "nur dieses eine Stück Kuchen, so viel ist es ja nun auch nicht und ich gönne mir ja sonst so gut wie keinen Spaß" - flüstert der innere Schweinehund und schon ist aller verstandesmäßiger Widerstand dahin! 

Heute weiß man, dass Gefühle ein Eigenleben entwickeln und verstandesmäßigen Erkenntnissen diametral entgegengesetzt sein können.

Hier setzt die Hypnosetherapie an. Sie bearbeitet Gefühle, die den Betroffenen in seinem Lebensalltag stark einschränken oder sogar krank machen. 

Für die therapeutische Anwendung der Hypnose ist interessant, welche inneren Prozesse sich beim Patienten in einem tiefen Entspannungszustand abspielen und wie der Therapeut gemeinsam mit dem Patienten während einer Sitzung an diesen Prozessen arbeitet. Wenn der Patient aus der Hypnose erwacht, stehen seinem Wachbewußtsein alle Informationen zur Verfügung, er kann sich an alles erinnern, was während der Hypnose geschehen ist. Dies ist immens wichtig, damit die "Früchte der Hypnose" auch dem Alltagsbewußtsein zugänglich bleiben. 

Die bekanntesten Anwendungsbereiche der Hypnose sind Prüfungsängste, Versagensängste, emotionale Hörigkeit, Abhängigkeit vom Rauchen, unkontrolliertes Eßverhalten, Schuppenflechte, Ekzeme, depressive Verstimmung, Nervosität und Aggressivität anderen und sich selbst gegenüber und vieles mehr, was dem Patienten oft gar nicht bewusst ist! Nicht selten muss hier erst eine Lösung gefunden werden, damit die körperlichen Symptome, an denen der Patient oft auch noch leidet , erfolgreich geheilt werden können.

In jedem Fall ist Hypnose in vielen Fällen eine lohnende Alternative zu pharmakologischen Therapien.

In meiner Naturheilpraxis kombiniere ich je nach Beschwerdebild die Hypnose mit anderen naturheilkundlichen Verfahren.